Durch gnadenloses Vergleichen, Gleichen erreichen?

Möglich oder nicht?

 

Wo doch jeder von uns irgendwie nach Einzigartigkeit strebt, 

ja dafür lebt, nicht im Mainstream zu versinken um den vorbeizischenden Überfliegern zu winken.

 

Im Gegenteil! Einen Unterschied zu machen,

bringt uns zum Jubeln und zum Lachen.

Denn wer sich gesehen, erkannt ja wertgeschätzt fühlt,

für dem Moment jedenfalls nicht mehr in der bodenlosen Berufungskiste nach haltbaren Möglichkeiten wühlt.

 

Doch ist der Ruhm des Moments wieder verflogen, 

kriechen wir auf allen Vieren zurück zur Kiste, ungelogen!

 

Berufung, pha, was ist das schon?

Etwas das sich zu kaufen lohnt?

 

Gleich, gleichen, vergleichen…

Was soll das überhaupt?

 

Wenn wir mit dieser Brille auf der Nase durch unser Leben geh’n,

werden wir sicher eins, unzufrieden und Andere könnens seh’n.

Man merkt ob an einem Herzen der Neid oder Unmut nagt,

auch wenn dieser kein Wort darüber zum Gegenüber sagt.
 
Wer von uns besteht diesen blutigen Kampf des Verlgeichens?

Wieviel wertvolle Zeit währendessen -noch- ungenutzt wird verstreichen?

 

Nein, wir sind nicht für Vergleiche geschaffen!

Einzig und einmalig sind wir erschaffen!

 

Jeder von uns wurde beschenkt mit einer ganz speziellen Mischung von Fähigkeiten und Gaben,

dazu dann die spezifischen Lebenserfahrungen die hinzu kommen, die wir haben!

 

Wie sollte denn nun, was ich bin und habe mit jemand anderem zu vergleichen sein?

Das geht doch gar nicht! Trotzdem tun wirs tagtäglich und unsere Flügel bekommen dabei allmählich Gicht.

 

Die Flügel die zum Abheben und Gleiten bestimmt sind, 

werden von uns selber gestutzt und wir irren durch die Zeit, als wären wir blind.

 

Sollten wir uns da nicht vielmehr jeden Tag fragen, 

was sind denn nun die Gott gegebenen Fähigkeiten und Gaben?

Wozu sind sie da, wohin solln wir sie tragen?

Wenn wir sie nicht mehr täglich wolln vergraben!

 

Eins ist mir klar, ich steh in einem Umfeld, da kann ich wirken.

Mal sind Ohren, mal Hände mal ausschliesslich das Herz gefragt.

So kann ein Jeder von uns nicht wie die kleine Zecke sich im Unterholz verbirg,

sondern hoch hinaus gegen Himmel ragen wie die Birken.

Täglich kann ich meinem Gegeben freien Lauf lassen und Menschen bringen was ich hab.

 

Darüber hinaus zeigen sich jedoch in jedem Leben auch Dinge, die über das tägliche hinaus gehen.

Es kann sein, um es zu sehen und zu verstehen müssen wir erst etwas ringen.

Müssen Menschen fragen, die uns gut kennen, um auch in versteckte Winkel zu sehen.

 

Und wenn dann die Erkenntnis, bloss in unseren Händen liegt,

das Sehnen diesem Ausdruck zu verleihen, sich tief an unsere Herzenswand schmiegt.

 

Dann geb ich dir, der du das jetzt hörst oder liest einen gut gemeinten Rat.

Schau nicht nach links und recht was ein Anderer in der Vergangenheit mit ähnlichem bereits tat.

Sondern bring dieses kostbar und keimende Pflänzchen zum besten Gärtner überhaupt,

nur er kanns benennen und gibt ihm den besten Platz im Garten wo es von Schnecken nicht gefressen,

von Käfern nicht beraubt,  gedeihen kann. Damit es sich bald schon wunderbar bricht Bahn.

 

Empor soll es wachsen, dem Himmel, dem Schöpfer entgegen.

Er wird Dich, wird das Pflänzchen wie sein Augapfel hegen.

 

Denn er ist der Geber aller guten Dinge.

Und in seinem geschriebenen Wort der Bibel, hat er uns versprochen,

gut für uns zu sorgen wenn wir ihm unser Alles bringen.

 

Er, der dich und mich einzigartig hat gemacht, 

über uns, vor lauter Liebe lacht, will,

dass was er einst in uns gelegt, 

auch empor wächst und Menschen beschenkt und nur diesen einen Anspruch an uns hegt.

Hier noch der gesprochene Poetry Slam

 

Kein perfekt inszenierter Poetry Slam, sondern einfach laienhaft so gut es ging, aufgenommen ;-).

 

Viel Spass beim Reinhören!


Poetry Slam-Text, Maya Livers 4.4.18